(ImmobilienScout24) - In Berlin, Hamburg und München leben mehr Menschen als im Saarland, denn mit rund einer Million Einwohnerinnen und Einwohnern ist das Bundesland vergleichsweise klein. Das ist für Hauskäuferinnen und -käufer nicht schlecht, denn auch die Immobilienpreise halten sich im Saarland im Rahmen. Allerdings messen wir in vielen Gebieten steigende Preise für Wohnhäuser. Trotzdem liegt der Durchschnittspreis eines Hauses nur bei etwas über eintausend Euro pro Quadratmeter.
Im Nordosten des Landes liegt der Kreis
Sankt Wendel und hier findet man die nach unserer Beobachtung günstigsten Objekte. Häuser werden durchschnittlich zu 1.173 Euro pro Quadratmeter angeboten. Die Preise sind damit nach unserer Beobachtung im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 um acht Prozent gestiegen. Auch der Kreis Neunkirchen verzeichnet einen Preiszuwachs um etwa sieben Prozent. So liegt der Mittelwert der Angebotspreise für Wohnhäuser dort nun bei 1.283 Euro pro Quadratmeter.
Im Saarpfalz-Kreis lebt man in direkter Nachbarschaft zum Bundesland Rheinland-Pfalz und zu Frankreich und das scheint begehrt zu sein. Ein Haus kostet dort im Mittel nämlich 1.440 Euro pro Quadratmeter und damit am meisten im Saarland. Die Preise sind damit um zwei Prozent nach oben geklettert, verglichen mit unseren Werten aus dem ersten Halbjahr 2009. Im Kreis Saarlouis stiegen die Angebotspreise sogar um fast fünf Prozent auf einen aktuellen Durchschnittswert von 1.404 Euro pro Quadratmeter.
Informationen zum Kreis Sankt Wendel Quellen Angebotsmieten/Angebotspreise:
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COSMOS RVM-Manager Quartal 04/07, Statistisches Bundesamt, Statistische Landesämter, Acxiom Berechnungen aktuell verfügbarer Zeitstand (wenn nicht anders angegeben): COSMOS Quartal 04/07