(ImmobilienScout24) - In Essen übernachten jedes Jahr mehr als eine Million Gäste, ein beachtliches Signal für den Tourismusstandort. Dieses Jahr könnten es sogar noch mehr werden, denn Essen ist Kulturhauptstadt Europas 2010. Wer sich in der Stadt als Bewohnerin oder Bewohner niederlassen möchte und dafür ein Eigenheim sucht, der wird im betrachteten Süd- und Ostteil der Ruhrstadt zu ganz unterschiedlichen Preisen fündig.
So findet man im günstigsten Stadtteil Kray am Ostrand Essens bereits Wohnhäuser für durchschnittlich 1.240 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zu unserer Preisanalyse im ersten Halbjahr 2009 sind die Werte sogar nochmals um etwa acht Prozent zurückgegangen. Auch im benachbarten Steele verzeichnen wir um vier Prozent rückläufige Preise, ein eigenes Häuschen kostet in diesem Stadtteil aktuell im Durchschnitt 1.350 Euro pro Quadratmeter. Steele ist übrigens stark durch städtebauliche Maßnahmen der 60er- und 70er-Jahre geprägt.
Der beliebteste Stadtteil bleibt nach wie vor Bredeney im Süden von
Essen. Der Hauskauf ist vergleichsweise teuer, im Schnitt kostet ein Eigenheim dort 2.936 Euro pro Quadratmeter. Das ist eine Preissteigerung im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres von etwa zwei Prozent. Im sich anschließenden Stadtteil Schuir sind die Preise um etwa drei Prozent gesunken und bewegen sich nun um einen Mittelwert von 2.546 Euro pro Quadratmeter.
Statistische
Informationen zu Essen Quellen Angebotsmieten/Angebotspreise:
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COSMOS RVM-Manager Quartal 04/07, Statistisches Bundesamt, Statistische Landesämter, Acxiom Berechnungen aktuell verfügbarer Zeitstand (wenn nicht anders angegeben): COSMOS Quartal 04/07