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Autor: Boris Borchert | 25. März 2008

Brandmelder im Eigenheim

Mit wenig Geld sich selbst und die Familie schützen

(ImmobilienScout24) Gern wird beim Eigenheim gespart. Brandmelder im Eigenheim oder in der Wohnung zu installieren, sehen viele immer noch als überflüssige Investition an.
Dabei gibt es jedes Jahr rund 600 Tote in Deutschland, die durch Brände sterben. Experten gehen davon aus, dass die Zahl durch eine weiter verbreitete Installation von Brandmeldern in Deutschland erheblich sinken könnte.

Haupttodesursache ist der Rauch. Wer im Schlaf von dem giftigen Rauch überrascht wird, hat kaum eine Chance. Er wird zunächst bewusstlos und stirbt dann. Dass man in den entscheidenden rund vier Minuten, die einem zur Rettung bleiben würden, aufwacht, ist unwahrscheinlich.

Dabei ist es, gemessen an anderen Baumaßnahmen extrem billig, sich selbst und seine Familie mittels Brandmeldern zu schützen.

Was kaufen?

Am weitesten verbreitet sind batteriebetriebene Rauchmelder. Die gängigen Rauchmelder arbeiten auf optischer Basis. Wichtig ist der Batteriebetrieb. Das garantiert, dass der Rauchmelder auch bei einem Stromausfall funktioniert.
Beim Kauf sollte man auf das VdS-Zeichen achten. Das VdS-Zeichen ist ein Prüfsiegel des gleichnamigen Verbandes, welcher das Produkt auf Störanfälligkeit und Funktionssicherheit testet. Keinesfalls sollte man auf billige No-Name Produkte aus Fernost zurückgreifen. Es gab in der Vergangenheit schon häufiger Funktionsstörungen bei solchen Billiggeräten. Auch die getesteten Produkte mit VdS-Siegel kosten teilweise unter 10 Euro.

Einfache Montage

Die batteriebetriebenen Rauchmelder lassen sich problemlos selbst montieren. Man muss nur einige Hinweise beachten.

Der Brandmelder ist möglichst in der Mitte des Raumes unterhalb der Decke anzubringen.
Das Signal sollte gut gehört werden können.
Auf jeden Fall sollten Schlafzimmer und Kinderzimmer mit Rauchmeldern gesichert werden. Auch im Arbeitszimmer und anderen Wohnbereichen sind Rauchmelder sinnvoll.

Falsch ist es, Brandmelder in der Küche, im Badezimmer, im Heizungsraum oder der Garage anzubringen. Dort ist die Gefahr von Fehlalarmen aufgrund von Dampf und Rauch einfach zu groß.

Kontrolle ist wichtig

Der Brandmelder ist nur mit funktionierender Batterie sinnvoll. Deshalb sind Geräte empfehlenswert, die bereits einen Monat vor dem Ende der Batterie mit einem Signal den Austausch anzeigen.

Bei Renovierungsarbeiten sollte der Brandmelder keinesfalls mit Farbe überstrichen werden.
Testen sie den Brandmelder auch nicht mit Zigarettenrauch auf seine Funktion. Dies ist nicht effektiv und führt im Zweifelsfall sogar zu einer Funktionsstörung des Gerätes.

Was im Ernstfall tun?

Im Ernstfall gibt es nur eine Priorität. Retten Sie sich und ihre Angehörigen so schnell wie möglich aus der Gefahrenzone. Verzichten sie darauf, für Sie wertvolle Gegenstände retten zu wollen. Die Gefahr einer Rauchvergiftung ist groß und ihnen bleibt nur wenig Zeit. Bei starker Rauchentwicklung halten Sie sich in Bodennähe. Öffnen sie außer zur Flucht keinesfalls Türen und Fenster.
Rufen sie die Feuerwehr. Tun Sie dies am Besten, nachdem Sie die Gefahrenzone verlassen haben.

Die Nummer für Deutschland ist 112.
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