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Autor: Andreas Böhm
23. Februar 2010

Der monatliche Baufinanzierungsbericht: Der teure Januar

Der monatliche Baufinanzierungsbericht: Der teure Januar
gefragte Darlehenssummen in Deutschland im Januar 2010
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Wer spürt es nicht? Der Januar sorgt durch die Ausgaben für Versicherungen, Auto usw. im privaten Portemonnaie oftmals für gähnende Leere. Ob sich der geringere Eigenkapitaleinsatz beim Immobilienerwerb im Vergleich zum Vormonat damit erklären lässt, sei dahin gestellt. Im Januar wurde bundesweit in allen Bundesländern an Eigenkapital gespart. Die Saarländer hielten sich gänzlich zurück.

In den ausgewerteten Datensätzen wurden nur die Nebenkosten über Sparguthaben beglichen. Hier einen Finanzierungspartner zu finden wird nicht einfach, da der Beleihungsauslauf somit durch den Sicherheitsabschlag noch über 100 % liegt. Der Durchschnittskaufpreis hat sich leicht reduziert (bundesweit rund 5 TEUR). Die Spannbreite ist allerdings mit rund 70 TEUR sehr hoch. In Sachsen als Spitzenreiter liegt der angegebene Kaufpreis um 40 TEUR über dem Dezemberwert. In der Hansestadt Hamburg sind es hingegen 21 TEUR weniger.

Die reduzierten Darlehenssummen (bei gleichbleibender Zurückhaltung in der Kreditvergabe der Banken) lassen vermuten, dass das ausgegebene Finanzierungsvolumen im Jahr 2010 geringer ausfallen wird. Da in einer monatlichen Auswertung saisonale Schwankungen berücksichtigt werden, wird es sich über die Jahreszeiten vermutlich relativieren. Die angefragten Kreditsummen sind im südlichsten Bundesland überdurchschnittlich hoch. Rund 168 TEUR benötigt der Bayer für die Realisierung einer Wunschimmobilie. Eine Erklärung hierfür sind natürlich die Kaufpreise, die in keiner anderen Region höher sind.

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