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Autor: Thomas Bahne | 03. Februar 2016

3 Jahre nach Kauf: Schimmel im kernsanierten Altbau

Wände dürfen im Winter nicht zu kalt werden Baustoffe können helfen

Die Eheleute Carolin und Conrad Hüsch kauften 2012 ein hübsches Haus. Das 1907 errichtete Gebäude sollte für sie und ihre zwei Kinder ein neues, gemütliches Zuhause werden. Der Schrecken war entsprechend groß, als sich nach kurzer Zeit Schimmelpilzbefall in so großem Ausmaß zeigte, dass er von Profis fachgerecht saniert werden musste.

200 Quadratmeter Wohnfläche bieten der Familie mit ihren zwei kleinen Kindern einen großzügigen Wohnraum. Mit einem Arbeitszimmer im Erdgeschoss und einem Home-Office im Obergeschoss schien die perfekte Lösung fürs Wohnen und Arbeiten unter einem Dach gefunden. Doch im 20 Quadratmeter großen Home-Office zeigten sich in den Ecken der Außenwand auf einmal Stockflecken. Dort hatten die Eheleute bewusst den großen Kleiderschrank mit 15 Zentimetern Abstand von der Außenwand aufgestellt, um eine ausreichende Luftzirkulation zu ermöglichen. Doch als der Schimmelpilzbefall auf den Schrank übergriff und das Möbelstück entsprechend abgebaut wurde, zeigte sich ein mehrere Meter langer Schimmelpilzbefall. Eigene Maßnahmen wie das regelmäßige Abwischen mit Alkohol und Spezialprodukten aus dem Baumarkt halfen nichts. Auch der Einsatz eines Luftentfeuchters führte nicht zum Ziel. Der Schimmelpilz kam immer wieder. "Mit zunehmender Kälte konnte man quasi zusehen, wie der Schimmelpilz wächst", so Eigentümer Conrad Hüsch.

"Das machte mir Angst, auch mit Blick auf unsere beiden kleine Kinder", ergänzt Ehefrau Carolin Hüsch. Die Sorgen sind berechtigt, denn Kinder und alte Menschen haben ein relativ schwaches Immunsystem, das von den umherfliegenden Sporen des Schimmelpilzes stark beansprucht wird. Allergien, Atemwegserkrankungen bis hin zum Asthma sind häufige Folgen.

Nach den missglückten Selbstversuchen mussten also die Profis ran. Durch das Nachfragen im Freundeskreis und in der Familie kamen die Hüschs auf den ISOTEC Fachbetrieb von Dipl.-Ing. Björn Morscheck. Architekt Morscheck analysierte in einem vor Ort-Termin den Schaden und seine Ursachen. Ergebnis: Ein typisches Problem für den Schimmelpilz sind die nicht gedämmten Außenwände. "In der kalten Jahreszeit setzt sich die kondensierte Luft auf den ausgekühlten Wandoberflächen ab, zunächst in den kalten Ecken", analysiert Morscheck. So kann der Schimmelpilz wachsen und breitet sich schnell aus, denn mehr als Feuchte und die Tapete benötigt er nicht fürs Wachstum. "Hier zeigt sich, dass nicht jeder Schimmelpilz durch verstärktes Lüften verhindert werden kann", betont Ingenieur Morscheck. Bleiben die Wände über einen gewissen Zeitraum unter ca. 13 Grad kalt, steigt das Risiko von Schimmelbefall stark an. Die in der Luft gespeicherte Feuchte setzt sich dann als Kondensat auf den kalten Wandflächen ab - und schon wächst der Schimmel, wie bei Familie Hüsch.

Um die Oberflächenkondensation und den daraus folgenden Schimmelpilzbefall dauerhaft auszuschließen, wurde im Home-Office der Familie zunächst der Schimmel professionell entfernt und dann 5 Zentimeter starke ISOTEC-Klimaplatten angebracht. "Bei fallender Raumtemperatur nehmen die Klimaplatten die Feuchtigkeit auf, bei ansteigender Temperatur geben sie die Feuchtigkeit automatisch wieder an die Raumluft ab, so dass ein angenehmes Wohnklima entsteht", erklärt Architekt Morscheck. Feuchtigkeitsbedingte Schäden wie Schimmelpilzbefall durch zu geringe Wandoberflächentemperatur gehören der Vergangenheit an. Familie Hüsch freut sich, vor allem wegen ihrer beiden kleinen Jungs, dass das Schimmelpilzproblem nun endgültig beseitigt ist. Das kernsanierte Haus wird nun endlich zum gemütlichen Zuhause der Familie.
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Die ISOTEC-Gruppe ist seit 1990 spezialisiert auf die Beseitigung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden. Die ÍSOTEC-Fachbetriebe und Beratung gibt es in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf Mallorca.

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