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Autor: Stefan Brink | 08. Februar 2016

Bildung thront auf Einkaufszentrum

Stadtteilzentrum West setzt neue Impulse für Innsbruck

Mit dem Stadtteilzentrum west ist in Innsbruck ein energieeffizienter Gebäudekomplex entstanden, der öffentliches Gymnasium und Einkaufszentrum unter einem Dach vereint. Ein bis dato einzigartiges Konzept in Österreich: Neben 30 Geschäften in den unteren Etagen bietet die Schule im oberen Gebäudeteil Platz für 900 Schüler. Diese beiden Bereiche haben die Architektenteams reitter_architekten und Eck & Reiter streng voneinander getrennt. Das Einkaufszentrum bildet den gläsernen Sockel, auf den die Schule aufgesetzt ist. Um den Gebäudekomplex langfristig vor Niederschlagsfolgen zu schützen, wurden an der Fassade des Einkaufszentrums Dränagerinnen der Richard Brink GmbH & Co. KG eingebaut.

Die SIGNA Unternehmensgruppe hat den Gebäudekomplex west im Innsbrucker Stadtteil Hötting in Kooperation mit der Raiffeisen Leasing und der Stadt Innsbruck realisiert. Der kubistische Bau mit insgesamt sechs Ebenen, zwei Untergeschossen und vier Obergeschossen, wurde von der Arbeitsgemeinschaft Helmut Reitter, Ralf Eck und Peter Reiter geplant.
Das Einkaufszentrum west bietet seinen Kunden vom Lebensmittelhändler über Modeboutiquen bis zum Optiker rund 30 Geschäfte. Schaufenster an der Nordseite sowie der Nordwestecke erstrecken sich über zwei Etagen. Sie setzen die angebotenen Waren in Szene und schaffen Transparenz.

In den oberen Stockwerken des Gebäudes ist das fünfte öffentliche Gymnasium Innsbrucks untergebracht. Durch Auskragungen an der Fassade scheint es, als schwebe der weiß verputzte Schulbereich über dem Einkaufszentrum. Die Schule hebt sich dadurch auch optisch vom unteren Gebäudeteil ab. Raumhohe Fenster und Glastüren lassen viel Tageslicht in das Gebäude.

Um das Gebäude langfristig zu erhalten und das Eindringen von Niederschlag zu verhindern, wurden an der Fassade des Einkaufszentrums Dränagesysteme der Richard Brink GmbH & Co. KG eingebaut. Der Verarbeiter, die Auer Dachsysteme GmbH aus Innsbruck, hat mehr als 260 Meter Dränagerinnen des Typs Stabile mit Maschenrosten aus feuerverzinktem Stahl an der Außenfassade verlegt. Diese schlichte zweckmäßige Entwässerungslösung eignet sich ideal für stark frequentierte Bereiche. Da einzelne Segmente der Dränagerinnen in Längen bis zu drei Metern angefertigt werden mussten, waren Sonderanfertigungen gefragt. Eine Herausforderung war außerdem das schlechte Wetter während der kurzen Bauzeit. "Aufgrund der Bedingungen waren wir wochenlang gehandicapt. Die Flexibilität der Lieferanten wurde bei diesem Projekt aufs Äußerste strapaziert", sagt Christian Auer, Geschäftsführer der Auer Dachsysteme GmbH. "Die Firma Richard Brink hat flexibel reagiert und Anfragen sofort bearbeitet."

Insgesamt wurden beim Stadtteilzentrum west rund 260 Meter Dränagerinnen der Richard Brink GmbH & Co. KG verlegt. Christian Auer arbeitet seit mehreren Jahren mit der Richard Brink GmbH & Co. KG zusammen und war auch dieses Mal zufrieden: "Der Preis und die Qualität der Systeme passen sehr gut. Außerdem klappt die Verlegung auf der Baustelle reibungslos."
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Die Produktpalette des 1976 gegründeten Familienunternehmens reicht von Dränagesystemen, Kiesfangleisten, Beeteinfassungen und Rasenkanten über Kantprofile und Mauerabdeckungen bis zu Pflanzkästen, Schornsteinabdeckungen und Wetterfahnen. Weitere Informationen unter www.richard-brink.de.


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