Autor: Cornelia Hutfils
08. November 2009
Luxusapartments „Dorothea´s Place“ in Berlin: bereits 50 Prozent verkauft
Gehobene Berliner Wohnkultur im Namen der Kurfürstin Dorothea mit Blick auf Museumsinsel und Humboldt-Uni nach Plänen des Stararchitekten Professor Peter P. Schweger findet immer mehr Liebhaber
Moderne Architektur in historischer Umgebung: Dorothea´s Place
Im historischen Zentrum Berlins, inmitten der spätbarocken Dorotheenstadt entsteht derzeit das Wohnensemble „Dorothea´s Place“. Etwa die Hälfte der Wohnfläche in den beiden sechsgeschossigen Wohnbauten ist bereits verkauft, noch bevor so richtig mit dem Bau begonnen wurde, vermeldet Bauherrenvertreter Thomas Hölzel, Geschäftsführer der Firma Artprojekt Entwicklungen und Marketing GmbH. Das zeige, dass das Interesse einer internationalen, finanzkräftigen Klientel am Erwerb gehobener Berliner Wohnimmobilien gerade auch im oberen Preissegment ungebrochen ist.
Die einmalige Lage neben Humboldt-Universität, Maxim-Gorki-Theater und Siemens-Stiftung, nur hundert Meter von der Museumsinsel entfernt, trägt zum Erfolg des Projektes ebenso bei wie die interessante, hochmoderne Architektur aus der Feder des Hamburger Stararchitekten Professor Peter P. Schweger. Die beiden Wohnhäuser vollenden ein geplantes Ensemble dreier außergewöhnlicher Gebäude in Ergänzung des ungarischen Kulturinstituts Collegium Hungaricum Berlin, das bereits 2007 fertig gestellt wurde.
Der Name „Dorothea´s Place“ ist eine Hommage an eine der ersten Projektentwicklerinnen Berlins, die Kurfürstin Dorothea von Brandenburg (1636-1689). Aber nicht nur als Namensgeberin spielt Dorothea bei diesem Vorhaben eine Rolle. Sie ist auch zentrale Figur eines Kunstprojektes, das „Dorothea´s Place“ seine besondere Identität verleiht: Großformatige Leuchtbildwände der Wiener Performance- und Foto-Künstlerin Irene Andessner, die ein historisches Bildnis der Kurfürstin Dorothea (1675 porträtiert von Jan de Baen) in Form fotografischer Rollenporträts zeitgenössisch interpretiert, wird die Foyers beider Gebäude prägen. Das Kunstwerk Andessners stellt damit eine enge Beziehung zur Architektur Schwegers her, die in ihrer zeitgenössischen Formensprache auf ihre ganz eigene Weise mit der historischen Umgebung korrespondiert.
Mit der Einbindung der Künstlerin in das Bauvorhaben setzt Artprojekt sein erprobtes Konzept „Bauen mit Künstlern“ als Gegenposition zur sonst üblichen Kunst-am-Bau-Praxis ein weiteres Mal um. So kam das Kunst-Konzept des Projektentwicklers, der auch mit dem erfolgreichen Townhouse-Projekt „Prenzlauer Gärten“ von sich reden machte, unter anderem schon in Deutschlands erstem, zweifach prämierten Loft-Projekt „Paul-Linke-Höfe“ zum Einsatz. „Dem hohen kulturellen Anspruch unserer Projekte entsprechend sind die Käufer unserer Apartments vor allem Kunstliebhaber und Kulturschaffende mit internationalem Hintergrund“, sagt Artprojekt-Chef Hölzel, selbst passionierter Kunstsammler. „Nach dem Motto: Kulturwohnen als Wohnkultur finden sie hier, im unmittelbaren Umfeld von Kultur und Wissenschaft und an einem geschichtsträchtigen Standort ein angemessenes, modernes Refugium in der Metropole Berlin.“
Auch die Architektur Prof. Peter Schwegers trägt dem hohen Anspruch Rechnung. Ihre reduzierte, klare Architektursprache setzt einen Kontrapunkt zur spätbarocken Architektur der Nachbarschaft und integriert sich zugleich sensibel proportioniert in ihr Umfeld. Dabei öffnen sich die Gebäude mit ihren riesigen, zehn, zum Teil sogar 25 Quadratmeter großen Fensterflächen zur umgebenden Bebauung und nehmen ihr historisches Gegenüber förmlich in sich auf. Innen setzt sich die anspruchsvolle Gestaltung in den großzügigen, mit wertvollen Materialien ausgestatteten Foyers fort.
Nicht weniger anspruchsvoll ist die Ausstattung der dreizehn luxuriösen Wohnungen. Acht City-Apartments, drei Loft-Apartments und zwei Penthouses sowie zwei Büroeinheiten und eine Galerie werden hinter den hellen Fassaden mit ihren großflächigen Fernstern entstehen. Die drei Wohnungen im Loft-Charakter sind jeweils ca.150 Quadratmeter groß; eine verfügt zudem über eine rund 120 Quadratmeter große Terrasse. Die City-Apartments mit jeweils drei Zimmern haben ca. 110 bis 150 Quadratmeter Wohnfläche und bieten geräumige Loggien oder Terrassen. Zwischen drei und sechseinhalb Meter hohe Räume, Kaminanschlüsse, hochwertige Wand- und Bodenbeläge sowie elegante Designer-Bäder erfüllen die hohen Ansprüche einer internationalen Klientel. Intelligente Haustechnik sorgt für Sicherheit und Komfort. Auch eine Tiefgarage ist vorgesehen. Die Fertigstellung wird bis zum Sommer 2011 erfolgen.
Thomas Hölzel
Artprojekt
Entwicklungen & Marketing GmbH
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Artprojekt ist Spezialist für die Entwicklung und Vermarktung von Wohnimmobilien mit hohem Alleinstellungs-charakter. So hat sich das Unternehmen u.a. mit Deutschlands erstem, zweifach prämiertem Loftprojekt »Paul-Lincke-Höfe« und Berlins erstem Townhouse-Projekt »Prenzlauer Gärten« über die Grenzen Berlins hinaus einen Namen gemacht. Insgesamt initiierte das 1985 gegründete Unternehmen bis 2008 etliche außergewöhnliche Projekte mit einem Volumen von rund 500 Mio. Euro, die gemeinsam mit Partnern realisiert wurden bzw. werden. Besondere Standortqualität, marktgerechte Projektkonzeptionen und hervorragende Architektur geben jedem Projekt ein klares, unverwechselbares Profil. Im Einzelfall wird dieses noch durch die Integration zeitgenössischer Künstler verstärkt. Alle Projekte zeichnen sich durch hohe Marktakzeptanz und besondere Nachhaltigkeit aus.