Die Wohnungsmieten in Berlin haben in sich in den letzten Jahren stark voneinander abweichend entwickelt, teilweise fallen Unterschiede von bis zu einhundert Prozent auf.
Auch die Aufteilung der begehrtesten Wohnlagen hat sich dabei stark verändert, waren noch vor einiger Zeit die sogenannten Villenviertel ganz oben in der Preis- und Beliebtsheitsliste, drängen sich nun Szenebezirke wie der Prenzlauer Berg, Friedrichshain und Kreuzberg immer weiter auf den den ersten Platz der Mietkostenskala. Zurückzuführen ist dies darauf, dass insbesondere jüngere Menschen immer mehr Wert darauf legen, in der Innenstadt heimisch zu werden. Eine zentrale Anbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und viele Cafe`s und Bars werten die Wohngegenden dabei stark auf und gelten als wichtige Kriterien bei der Wohnungssuche.
Doch mit ansteigenden Wohnungsmieten, steigt auch die zu zahlende
Mietkaution an, was insbesondere für junge Menschen und Studenten schnell zu einem Hindernis werden kann. Wichtig ist es hier, sich im Vorfeld genausten zu informieren, denn nicht selten besteht die Option, die Kaution in drei Raten an den Vermieter abzuzahlen. Dies ist in vielerlei Hinsicht oft eine enorme Erleichterung für den Mieter. Auch sogenannte Mietkautionsbürgschaften werden stetig beliebter, bei denen es darum geht, durch eine Kautionsbürgschaft seine Liquidität zu erhalten.
Zu den Spitzenreiten der Mieterhöhungen und auch der Bestandsmieten zählt Berlin Mitte. Die zentrale Lage um die politisch relevanten Einrichtungen fordern Quadratmeterpreise von etwa zehn Euro, durchschnittlich zahlt man in Berlin etwa um die sechs Euro pro Quadratmeter. Dies ist ein deutlich höherer Betrag, als noch vor ein paar Jahren. Dennoch sollte bedacht werden, dass Berlin noch immer eine der günstigsten Metropolen weltweit ist. So bezahlt man in Städten wie Rom, Moskau, oder auch Tokio locker das Doppelte für eine in etwa gleichwertige Wohnung.