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Autor: Boris Borchert
09. September 2008

Schwimmende Immobilien

Wohnboote: Vom Selbstbau bis zum Luxus-Domizil

(ImmobilienScout24) Von einem Hausboot hat jeder schon einmal gehört; von einem Wohnboot nur die wenigsten. Dabei ist ein Wohnboot lediglich ein Hausboot, welches zum dauerhaften Wohnen über den Urlaub hinaus genutzt wird. Wohnboote gibt es in jeder Art und vor allem in jeder Preislage. So finden sich im Netz Anleitungen, um sich kostengünstig ein Hausboot selbst zu zimmern. Am anderen Ende der Preisskala stehen luxuriöse Modelle, denen Architekten ein perfektes Design verpasst haben.
Ein solches Luxusmodell kann 500.000 Euro und mehr kosten. Eine preisliche Zwischenlösung ist es, ein gebrauchtes Hausboot zu erwerben. Dabei handelt es sich häufig um umgebaute ehemalige Lastboote.
Wohnboote sind vor allem für das dauerhafte Liegen an einem Ort konstruiert. Man sollte kein leicht zu steuerndes Rennboot erwarten.

Wer ein Wohnboot erwirbt, sollte sich vor allem über die Nebenkosten im Klaren sein. Für Liegeplätze in attraktiven Lagen, z.B. in einer größeren Stadt, können die Gebühren für einen Liegeplatz auf Dauer recht hoch ausfallen. Die Preise variieren stark. Preis treibend sind neben der Lage Wasseranschluss, Stromanschluss und Entsorgung von Abfall bzw. Fäkalien.

Anders als oft im Urlaub auf dem Hausboot sind für das Führen eines Wohnbootes je nach Region und Größe des Bootes meist behördliche Genehmigungen erforderlich. Im Zweifelsfall ist es der Sportbootführerschein binnen, den man bereits ab 5 PS benötigt. Eine Sonderregelung gilt beispielsweise für den Bodensee, wo ein zusätzlicher regionaler Schein erworben werden muss.
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